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Die Meditation

Ein weiterer Schwerpunkt meiner Methodik liegt auf Meditation. Dies ist eine Erweiterung des gesprächstherapeutischen Ansatzes nach Rogers. Denn Meditation verfolgt im Grunde dasselbe Ziel: in den Tiefen des Selbst zu entdecken, wo der eigene Weg zur Lösung eines Problems verläuft.

Meditation richtet den Blick nach innen. Ganz einfach. Ich verstehe Meditation als etwas sehr Bodenständiges, als den denkbar einfachen Versuch der Kontaktaufnahme mit sich selbst. Was passiert jetzt gerade? Wie und was fühle ich in diesem Moment?

Häufig führen solche simplen Fragen zu der verblüffenden Einsicht, dass ein Großteil der Probleme, die wir als erdrückend empfinden, in der Wirklichkeit des Moments gar nicht vorkommen. Oft vergraulen wir uns das Leben selbst, indem wir mit der ununterbrochenen gedanklichen Problembefassung identifiziert sind.

Meditation schafft Unterbrechung. Sie kann dazu beitragen, dass wir zu mehr Gelassenheit und einer größeren Freiheit von (früh erlernten) Zwängen gelangen.

Der Blick nach innen